Mittelalter – Zerstörung & Wiederaufbau

1510

Kalkofen geht durch Erbübertrag an den Reichfreiherren von Merode-Houffalize

1531

Kaiser Karl der V. „soll“ auf Kalkofen vor seiner Krönung  genächtigt haben.
die Überlieferung ist wenig glaubhaft

1574-1582

Spanier belagern Aachen und besetzen das Rittergut Kalkofen

1582 – (19.03.1582)

Aachener Truppen vertreiben die spanischen Truppen, schießen das Rittergut zur Ruine, Kalkofen brennt völlig aus. Johann von Merode und seine Ehefrau werden verhaftet und nach Aachen gebracht. Johann von Merode entschließt sich zum Verkauf

1584

Bartholomäus Schopfinger – Kaufmann aus St.Gallen – kauft das zerstörte Rittergut, baut es wieder auf, fügt weitere Ländereien hinzu und betreibt auf dem Rittergut Kalkofen eine Samtweberei. Aber Schopfinger hat sich übernommen und geht in Konkurs.

1600

Kalkofen geht nach vielen Streitigkeiten, in den Besitz des Schwagers von Schopfinger, dem Ritter Carolus von Billehé – Hirset und Hartelstein über.

1609 

Kaiser Rudolf II. lässt das Rittergut durch Erzherzog Leopold – Bischof zu Passau und Strassburg – in Besitz nehmen

1610 – (Februar)

Kaiser Rudolf II lässt Soldaten auf dem Rittergut Kalkofen stationieren

1610 – (Ende 1610)

General von Solms, Gouverneur von Düren, belagert Kalkofen und nimmt das Rittergut Kalkofen ohne Gegenwehr ein.

1668 

Der Sohn von Charlotte von Billehé – Freiherr Johann von Ballhausen – verkauft das Rittergut Kalkofen an Gotthard Schardinell II.

1691

Schardinell II macht das Rittergut Kalkofen seinem Sohn Gotthard Schardinell III,  anlässlich dessen Hochzeit zum Geschenk.

1724 

König Friedrich von Dänemark wohnte auf und besuchte mehrfach dasRittergut Kalkofen.